Karin Eiselstein

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Psychotherapie

Als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin biete ich Einzelpsychotherapie für Mädchen und Jungen, sowie junge Erwachsene bis zum 21 Lebensjahr an. Bitte beachten Sie dazu auch den link "Sitzungen und Kosten"!

In keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend - sowohl körperlich als auch seelisch. Zu der rasanten Entwicklung kommt noch hinzu, dass Kinder und Jugendliche immer wieder neue Herausforderunge meistern müssen. Manchmal führt das dazu, dass sie aus dem Gleichgewicht geraten und das Gefühl haben in einer Krise gefangen zu sein. Zudem können auch noch weitere schwerwiegende Belastungen hinzukommen (wie z.B. chronische Erkrankungen, Todesfall in der Familie, Trennung der Eltern, Konflikte in der Familie oder mit MitschülerInnen, traumatische Erlebnisse etc.), die nicht richtig verarbeitet werden können und zu seelischen Störungen und Erkrankungen führen. Krisen und psychische Beschwerden sind etwas zutiefst menschliches. Wenn es darin jedoch keine Entwicklung mehr gibt, das Kind / der Jugendliche darunter leidet, der Alltag zunehmend davon beeinträchtigt wird, das Verhalten zunehmend auffälliger wird und/oder die Anzahl der zwischenmenschlichen Konflikte zunimmt, ist es an der Zeit sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Denn aus jeder Krise kann man auch gestärkt wieder hervorgehen.

Anlass für ein Gespräch könnte sein:
  • Stimmungsveränderung aufgrund belastender Erlebnisse
  • Traumatische Erlebnisse
  • Schlafstörungen
  • körperliche Beschwerden ohne organischen Befund
  • chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes, Asthma), die seelisch sehr belastend empfunden werden
  • andauernde Ängste vor best. Situationen oder Personen
  • düstere Stimmung, Gefühl der ständigen Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Luslosigkeit
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Essstörungen (dauerhaft zu geringes oder übermäßiges Essen)
  • anhaltende Unruhe, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • ständige Schwierigkeiten sich einzuordnen oder aggressives Verhalten 
  • quälende immer wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, Tics
  • etc.

Unter Psychotherapie versteht man die Behandlung von psychischen Erkrankungen mit Hilfe von wissenschaftlich anerkannten und erprobten Verfahren. Sie sollte nur von PsdychotherapeutInnen durchgeführt werden, weil diese eine staatlich geregelte Ausbildung absolviert haben und über eine Approbation (Heilerlaubnis) verfügen.

Mit Hilfe gezielter verhaltenstherapeutischer Interventionen und Methoden sowie dem Einsatz kreativer Medien und Entspannungsverfahren können emotionale Befindlichkeiten und belastende Erlebnisse dargestellt und verarbeitet werden.
Bei einer Verhaltenstherapie stehen immer aktuelle, als belastend erlebte Gedanken, Gefühle und/oder Handlungen im Vordergrund. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass jedes Verhalten erlernt wurde, und somit auch wieder verlernt werden kann. In der verhaltenstherapeutischen Behandlung geht es daher häufig darum, aktuelle Verhaltensweisen, Gedanken, Gefühle, Muster etc. zu erkennen, und dagegen neue Verhaltensweisen auszuprobieren, um neue Erfahrungen machen zu können. Daher werden manchmal auch kleine Übungen mit nach Hause gegeben.